zusammenWACHSEN – das Zukunftskonzept des S.U.N.

Am 7. April 2017 wurde das Zukunftskonzept des S.U.N. beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW eingereicht. Das Konzept ist das Ergebnis der gemeinsamen, interkommunalen Zusammenarbeit im Netzwerk und benennt in den vier Handlungsfeldern Mobilität, Siedlungsentwicklung und Wohnen, Freiraum und Wirtschaftsentwicklung Ziele, Strategien und Schlüsselprojekte für die Stadtregion.

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Das Zukunftskonzept des S.U.N.

Als verbindliches Fundament für den weiteren Weg wurde von der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, dem Landrat des Rhein-Erft-Kreises sowie allen Bürgermeistern des S.U.N. am 20. März eine Charta unterzeichnet, die gemeinsame strategische Zukunftsziele für die Stadtregion unter dem Leitbild „zusammenWACHSEN“ formuliert, aber auch konkrete interkommunale  Managementschritte benennt.

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Die Unterzeichner der Charta am 20. März (von links nach rechts):
BM Dieter Spürk, Stadt Kerpen; BM Dieter Freytag, Stadt Brühl; BM Volker Erner, Stadt Erftstadt; BM Dr. Martin Mertens, Gemeinde Rommerskirchen; BM Erik Lierenfeld, Stadt Dormagen; BM Sascha Solbach, Stadt Bedburg; BM Hans-Werner Bartsch, Stadt Köln; Dezernent Volker Mießeler, Stadt Bergheim; LR Michael Kreuzberg, Rhein-Erft-Kreis; BM Susanne Stupp, Stadt Frechen; BM Dirk Breuer, Stadt Hürth; BM Andreas Heller, Stadt Elsdorf; Dezernent Martin Höschen, Stadt Pulheim; BM Erwin Esser, Stadt Wesseling


Hier finden Sie alle Unterlagen rund um das Zukunftskonzept des S.U.N. zum Download:

Ein Einstiegsfilm erklärt Hintergrund und Ziele des Netzwerks:


Auf vier Postern werden die Kernaussagen des Zukunftskonzepts dargestellt:

Download Poster S.U.N. (11 MB)

Die Charta und der Erläuterungsbericht zum Zukunftskonzept beschreiben die Ziele und Inhalte des Zukunftskonzepts vertiefend:

Download Charta (7 MB)

Download Langfassung (17 MB)

Download Kurzfassung (1,7 MB)


S.U.N. im Kontext regionaler Prozesse

Das S.U.N. baut bereits auf interkommunalen Prozessen in der Region auf – der Interkommunale Arbeitskreis (IntAK) mit Köln, dem Rhein-Erft-Kreis und den Kommunen des ersten Rings, RegioGrün sowie :terra nova sind beispielhaft zu nennen.
Das S.U.N. ist aktiv in weitere regionale Prozesse in der Region Köln/Bonn eingebunden: Die Arbeit am Zukunftskonzept wurde inhaltlich mit dem Prozess zur Aufstellung des Agglomerationskonzepts der Region Köln/Bonn e.V. verknüpft. Der Verein ist ebenfalls Mitglied im Lenkungskreis des S.U.N.
Die Konzepte ergänzen sich maßstäblich – das Agglomerationskonzept trifft gesamtregionale räumliche Strukturaussagen und zeigt Verflechtungen zwischen regionalen Teilräumen und den drei Stadt-Umland- Verbünden S.U.N., „Kooperation Köln & rechtsrheinische Nachbarn – Raumperspektive 2035“ und shaREgion BonnUmland. Das Zukunftskonzept des S.U.N. ist räumlich kleinteiliger und reicht bis zur konkreten Projektebene in den Mitgliedskommunen. Beide Konzeptebenen ergänzen sich als wesentliche Beiträge zum Regionalplanprozess – zum einen unmittelbar, zum anderen regional und verstärkt über das Agglomerationskonzept.
Darüber hinaus ist das S.U.N. auch direkt in einen aktiven Abstimmungsprozess und fachlichen Austausch mit dem Stadt-Umland-Netzwerk „Kooperation Köln und rechtsrheinische Nachbarn – Raumperspektive 2035“ eingebunden.

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Lage und Einbindung des S.U.N. in der Region